Großer Festakt zu „110 Jahre NÖ Bauernbund“ und „35 Jahre Bauernmuseum“

Bgm. Josef Freiler (Kirchschlag), Volksschuldirektorin Doris Benesch, Bundesrat Martin Preineder, Bauernbund-Obmann Christoph Rodler, Bauernbund-Direktorin Mag. Klaudia Tanner, Leo Wolf, Bürgermeister Bernhard Karnthaler

Die Erntekrone der Frohsdorfer

Danksagung: Bundesrat Martin Preineder, Ortsbäuerin Martina Karnthaler, Christa Haberler, Volksschuldirektorin Doris Benesch, Bauernbund-Direktorin Mag. Klaudia Tanner, Bauernbund-Obmann Christoph Rodler, Mag. Klaus Haberler, Museumsvereins-Obmann Klaus Haberler

Karnthaler/Rodler: Volksfest in Lanzenkirchen und 400 Bürgerinnen und Bürger feierten mit

In der Marktgemeinde Lanzenkirchen, Bezirk Wiener Neustadt, wurden am Sonntag, den 2. Oktober besondere Jubiläen gefeiert: „110 Jahre NÖ Bauernbund“ sowie der Ortsgruppe Lanzenkirchen, und das Bauernmuseum Lanzenkirchen der Familie Haberler feiert sein 35-jähriges Bestehen. Neben hochrangigen Gratulanten waren mehr als 400 Bürgerinnen und Bürger der Einladung des Bauernbundes Lanzenkirchen gefolgt.

 

Begonnen wurde der festlich gestaltete Tag mit dem traditionellen Erntedankfest mit der Volksschule Lanzenkirchen beim Bauernmuseum. Nach der Prozession in die Pfarrkirche fand man sich wieder im Bauernmuseum zum Festakt ein. Obmann Christoph Rodler konnte dabei eine Vielzahl an Ehrengäste begrüßen: Bauernbund-Direktorin Mag. Klaudia Tanner, Bundesrat Martin Preineder, Bürgermeister Bernhard Karnthaler, die Nachbarbürgermeister Franz Breitsching, Bauernkammer-Obmann Josef Fuchs, für die Volkspartei Lanzenkirchen die Vizebürgermeisterin Heide Lamberg und Obmann Markus Kitzmüller, Landjugend-Landesbeirat Martin Unger und viele Vertreter der örtlichen Wirtschaft und Vereine.

 

„Wir dürfen auch in turbulenten Zeiten nicht vergessen, dass vor allem die Familienbetriebe das Herz unserer Gesellschaft und der Motor unserer Wirtschaft sind. Das gilt insbesondere in einer Gemeinde wie Lanzenkirchen, wo die Bauern, Direktvermarkter und Kleinunternehmen die Lebensqualität im Ort aufrechterhalten“, so Bürgermeister Bernhard Karnthaler und Obmann Christoph Rodler.

 

Bürgermeister Bernhard Karnthaler bedankt sich auch bei der Familie Haberler für ihr Wirken und für den 35-jährigen Betrieb des Bauernmuseums mit über 6.000 Ausstellungstücken und Exponaten. Er übergab Obmann Klaus Haberler und seiner Gattin Christa als Dank ein Geschenk.

 

Bundesrat Martin Preineder verwies in seiner Rede auf die Bedeutung der Bäuerinnen und Bauern für die Marktgemeinde Lanzenkirchen und für das Bundesland Niederösterreich. Bauern sind mittlerweile Lebensmittelproduzenten, Energiewirte und vieles mehr geworden.

 

Mag. Klaudia Tanner verwies in ihrer Rede auf die Bauernbund-Kampagne „Beste Qualität. Da schau’n wir drauf. Du auch?“, die in ganz NÖ auf die Leistungen der Landwirtschaft für die gesamte Gesellschaft aufmerksam macht und bei den Konsumentinnen und Konsumenten das Bewusstsein für gesunde, regionale und nachhaltig produzierte Lebensmittel wecken soll. „Klar ist, dass regionale Lebensmittel die Landwirtschaft und die Umwelt stärken. Der NÖ Bauernbund verlangt daher für die Gemeinschaftsverpflegung eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung von Fleisch und Eiern. Restaurants und Gasthäuser können freiwillig daran teilnehmen“, so Direktorin Tanner.

Der Bauernbund und die Familie Haberler bedanken sich bei Volksschuldirektorin Doris Benesch für die Teilnahme der Volksschule mit über 40 Schülerinnen und Schüler, bei den Bäuerinnen rund um Ortsbäuerin Martina Karnthaler und beim Cafe-Restaurant Adrienn für die Bewirtung. Auch die ein Stand der Eisgreissler der Familie Blochberger war vertreten.

 

Informationen zum NÖ Bauernbund:
Am 24. Juni 1906 wurde der NÖ Bauernbund gegründet, um für die Rechte der Bauern zu kämpfen – bis heute hat sich an diesem Grundsatz nichts geändert. Der Bauernbund mit 104.000 Mitgliedern und 15.000 Funktionären ist eine bedeutende politische Bewegung in Niederösterreich.

 

Informationen zum Bauernmuseum Lanzenkirchen:

Mit 600 Ausstellungsgegenständen wurde das Museum 1981 eröffnet. Der Schwerpunkt lag damals im bäuerlichen Bereich. Nach mehreren räumlichen Erweiterungen in den letzten Jahrzehnten beherbergt die Sammlung heute mehr als 6.000 Exponate. Der Schwerpunkt verlagerte sich auf die verschiedenen Handwerksberufe. 2013 wurde auch eine Schmiedewerkstatt eingerichtet. Die Entwicklung ging daher zum Bauern- und Handwerksmuseum. Daneben besteht ein heimatgeschichtlicher Raum mit interessanten Gegenständen aus Lanzenkirchen (z. B. Turmuhr der Pfarrkirche). Die vielfältigen technischen Geräte sind ebenfalls sehenswert. Nähere Informationen finden Sie auf der Homepage unter www.bauernmuseum-lanzenkirchen.at

 

Mehr Fotos unter: 110 Jahre NÖ Bauernbund