Scharfe Kritik an Ausbau des AKW Dukovany

Bürgermeister Bernhard Karnthaler (sitzend) und ÖVP-Obmann Markus Kitzmüller (1.v.l) mit den ÖVP-Gemeinderäte Florian Sebesta, Corinna Pock, Manfred Grimm, Ing. Bernd Tuchschmidt, David Diabl, Sabine Doria und Philipp Simpliceanu sprechen sich klar gegen Atomkraft aus!

Listen können noch bis 23.9 am Gemeindeamt Lanzenkirchen unterschrieben werden

Die tschechische Regierung möchte das grenznahe AKW Dukovany um zwei neue Atomreaktoren ausbauen. Auf Initiative von Umwelt-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf hat das Land Niederösterreich eine Musterstellungnahme gegen den Ausbau vorbereitet. Die Marktgemeinde Lanzenkirchen unterstützt diese Linie und bittet die Bürgerinnen und Bürger bis 23. September die Stellungnahme des Landes zu unterschreiben.

 

„Die Atomkraft stellt ein unbeherrschbares Risiko dar und wir müssen ein deutliches Zeichen gegen den Ausbau von grenznahen Kraftwerken setzen. Im aktuellen UVP-Verfahren bringen das Land, die Gemeinden und tausende Bürgerinnen und Bürger dazu viele kritische Stellungnahmen ein. Jede Niederösterreicherin und jeder Niederösterreicher kann mit einer Unterschrift mithelfen!“, ruft Umwelt-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf auf.

 

Bürgermeister Bernhard Karnthaler und die ÖVP-Gemeinderäte unterstützen die ablehnende Haltung von Landesrat Stephan Pernkopf und rufen zu einer lautstarken Bewegung „gegen die Atomkraft vor unserer Haustüre“ auf: „Wir brauchen einen Komplettausstieg aus der gefährlichen Atomkraft. Je lauter die Stimme gegen die Atomkraft aus Niederösterreich ist, desto eher wird sie Gehör finden“. Alle – bis 23. September auf www.energiebewegung.at oder am Gemeindeamt unterschriebenen Stellungnahmen – werden gesammelt den tschechischen Behörden übermittelt