Lanzenkirchen auf dem Weg zur „Familien- und kinderfreundlichen Gemeinde“

Dir. MMag. Dr. Kucera, GR Anton Deibl, DI Walter Kirchler, Heidi Lamberg, Susanne Czeczelits, Karin Riegler, Monika Kabinger, Michaela Woltran, Susanne Dissauer

Tolles Engagement unserer VP-Vizebürgermeisterin Heidi Lamberg

So sieht das aus, wenn eine Familienreferentin ihre Aufgabe ernst nimmt: Am 26. November fand das erste Treffen zur "Bestandserhebung von familienfreundlichen Angeboten in Lanzenkirchen" statt.

 

Angesichts des Bevölkerungswandels gewinnt die Familien- und Kinderfreundlichkeit von Gemeinden immer mehr an Bedeutung. Der Grund dafür ist einfach: Überall dort, wo junge Menschen sich in einer Gemeinde ansiedeln, fördert das die Entwicklung der Gemeinde. Je besser das Zusammenleben in den Familien gelingt, desto problemloser und erfolgreicher gestaltet sich das gesellschaftliche Miteinander. Davon profitieren Alle!

 

Um die Gemeinden dabei zu unterstützen, ihre Kinder- und Familienfreundlichkeit im eigenen Interesse weiterzuentwickeln, wurde im Auftrag des Bundesministeriums für soziale Sicherheit, Generationen und Konsumentenschutz das Audit familien- und kinderfreundliche Gemeinde entwickelt. Dabei handelt es sich um ein einfach und eigenständig anwendbares Beratungsinstrument für die Gemeinden. Es ermöglicht der Gemeinde, die eigene Kinder- und Familienfreundlichkeit zu prüfen und bedarfsgerecht weiter zu entwickeln. VP-Vizebürgermeisterin Heide Lamberg hat sich entschieden, am Audit teilzunehmen.

 

In der Anfangsphase werden die GemeindebürgerInnen informiert und eingeladen, sich an einer Projektgruppe zu beteiligen. Die Projektgruppe, bestehend aus ca. 15 Personen, soll sich aus verschiedenen Interessensgruppen (Kinder, Jugendliche, Eltern, SeniorInnen, Behinderte, MigrantInnen, etc.) zusammensetzen. Das erste Ziel der Projektgruppe wird es sein, einen Überblick über den IST-Zustand der Familien- und Kinderfreundlichkeit in Lanzenkirchen zu erheben. In weiterer Folge wird unter Einbeziehung der Bevölkerung ein SOLL-Zustand definiert, also ein Plan erstellt, wie das Angebot für Familien und Kinder in den nächsten Jahren aussehen soll.

 

Der entstandene Maßnahmenplan wird dem politischen Gremium zur Beschlussfassung vorgelegt. Durch die Umsetzung von Maßnahmen erlangt die Marktgemeinde Lanzenkirchen die Auszeichnung zur familien- und kinderfreundlichen Gemeinde. Der Projektablauf ist durch das Bundesministerium für soziale Sicherheit, Generationen und Konsumentenschutz geregelt und wird durch einen externen Auditor abgeschlossen. Die Projektphase dauert 8 – 12 Monate.

 

Bravo Heidi für deinen Mut, dich selbst und Lanzenkirchen dieser Herausforderung zu stellen! Liebe Bürgerinnen und Bürger, helft bitte mit, unseren Heimatort durch Erlangen dieser Auszeichnung noch besser in der Region zu positionieren!