Neuer Fahrradknotenpunkt in Lanzenkirchen

Freuen sich über die neue Achse, die von Lanzenkirchen bis nach Reichenau an der Rax führt – Lanzenkirchens Bürgermeister Bernhard Karnthaler, Klima- und Energie-Modellregion Schwarzatal-Managerin Andrea Stickler, der Schwarzauer Bürgermeister Günter Wolf, Viktoria Förstl, der Reichenauer Bürgermeister Johann Döller, Julia Haider und Wiener Alpen Geschäftsführer Markus Fürst.

Ein wichtiger Schritt in Richtung Tourismusoffensive. Durch bauliche Maßnahmen ist die Schwarzatal Radroute nun auch für Biker, die am EuroVelo 9 von Wiener Neustadt aus unterwegs sind, attraktiv geworden. Die Verbindungsachse beginnt in der Marktgemeinde Lanzenkirchen beim Leitha-Ursprung, der Radweg endet in Reichenau an der Rax.

In nur knapp acht Monaten Bauzeit wurde auf Initiative des Lanzenkirchner Ortschefs Bernhard Karnthaler die Schwarzatal Radroute noch vor Beginn der Landesausstellung „Welt in Bewegung“ in Wiener Neustadt optimiert, und hat damit eine wichtige Verbindungsachse zum EuroVelo 9, der direkt am Wiener Hauptbahnhof vorbeiführt, für den nationalen und internationalen Radtourismus geschaffen. In Lanzenkirchen wurden neue Radwege errichtet, Schwarzau investierte in neue Asphaltbeläge. Die anderen Anrainergemeinden führten kleinere Optimierungsmaßnahmen durch.

„Ich bin überglücklich, dass es den Fahrradknotenpunkt in Lanzenkirchen gibt. Wir haben hier einen wichtigen Schritt für die Belebung des Fahrradtourismus gesetzt“, freut sich der Lanzenkirchner Bürgermeister Bernhard Karnthaler über das Resultat. Die Anbindung zur Schwarzatal Radroute soll im Frühjahr gebührend im nächsten mit einem Anradeln eingeweiht werden. „Ich freue mich über die neue Achse und noch mehr Radfahrer, unsere Schwarzatal Radroute ist noch attraktiver geworden“, ist Reichenaus Bürgermeister Johann Döller durchaus zufrieden.

Die Entscheidung für den Radknotenpunkt in Lanzenkirchen hat laut Wolfgang Fischl, Geschäftsführer der Thermengemeinden zwei wesentliche Gewinner. „Alle Genussradler haben nun die Möglichkeit, die beeindruckenden Landschaften zwischen Wien und Reichenau, auf rund 80 Kilometer durchgehend kennenzulernen. Eine Rückreise mit dem öffentlichen Verkehr ist an vielen Punkten möglich“, erzählt Fischl. Außerdem trägt die neue Verbindungsachse maßgeblich dazu bei, die noch junge Erlebnisregion Bucklige Welt-Thermengemeinden, einer großen Zielgruppe schmackhaft zu machen.

Die Schwarzatal Radroute verbindet die Ebene des Steinfelds von Lanzenkirchen mit der alpinen Landschaft am Fuße der Rax. Wunderschöne Landschaften aber auch historische Denkmäler sind entlang der Schwarza zu entdecken, wie etwa die Semmeringbahn, die 1998 ins Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen wurde oder das Schloss Wartholz, ein ehemals beliebter Ort der Sommerfrische.

Wer von Lanzenkirchen aus nach Reichenau will, sollte eine Fahrzeit von etwa drei Stunden einplanen. Die knapp 40 Kilometer lange Strecke mit einem Aufstieg von 185 Höhenmetern ist insbesondere auch für Familien geeignet. Für Touristen, die eine mehrtägige Reise geplant haben, bietet sich in Lanzenkirchen mit dem Grand Hotel Niederösterreichischer Hof ein zertifizierter Rad-Betrieb an.

Entlang der Schwarzatal Radroute liegt das Hotel Osterbauer in Neunkirchen. Weitere Unterkünfte sind auf www.wieneralpen.at unter der Rubrik Bett+Bike zu finden. Die Radstrecke zwischen Lanzenkirchen und Reichenau an der Rax ist nicht nur wegen ihrer malerischen Landschaft, sondern auch wegen ihrer zahlreichen Veranstaltungen beliebt. So lädt das 2. Historienfest zu Lanzenkirchen vom 21. bis 22. Juli mit mittelalterlichen Klängen, Ritterspielen und Feuershow nicht nur Radfahrer zum Verweilen ein.