6.000 Tage für Lanzenkirchen: Bürgermeister Bernhard Karnthaler sagt Danke!

Seit mehr als 16 Jahren steht Bernhard Karnthaler an der Spitze der Marktgemeinde Lanzenkirchen. Zum besonderen Meilenstein am 21. Oktober 2026 blickt er mit Dankbarkeit auf viele Begegnungen, gemeinsame Erfolge und die Entwicklung seiner Heimatgemeinde zurück.

 Am 21. Oktober 2026 ist Bürgermeister Bernhard Karnthaler seit 6.000 Tagen im Amt. Ein besonderer Anlass, um zurückzublicken, vor allem aber, um Danke zu sagen. Seit seinem Amtsantritt im Mai 2010 hat sich Lanzenkirchen in vielen Bereichen weiterentwickelt. Neue Infrastruktur, zusätzliche Kinderbetreuungsangebote, die Stärkung des Wirtschaftsstandorts und zahlreiche Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensqualität haben die Gemeinde geprägt.

Doch nicht alles ist gelungen, und nicht jede Herausforderung konnte sofort gelöst werden. Für Bürgermeister Karnthaler gehört auch das zu einer ehrlichen Bilanz nach mehr als 16 Jahren kommunalpolitischer Verantwortung. „6.000 Tage sind eine lange Zeit. Es gab viele schöne Momente, große Erfolge, aber natürlich auch schwierige Entscheidungen und Herausforderungen. Ich bin dankbar, dass ich unsere Heimatgemeinde schon so lange als Bürgermeister begleiten und mitgestalten darf. Das ist für mich alles andere als selbstverständlich“, so Karnthaler.

 Vieles hat sich verändert, eines ist geblieben: das Miteinander

Zu den sichtbarsten Entwicklungen der vergangenen Jahre zählen die Neugestaltung des Ortszentrums mit dem Gemeindeamt und den Geschäften, der Ausbau der Kinderbetreuung mit dem dritten Kindergarten in Föhrenau sowie die Weiterentwicklung des Gewerbeparks und der kommunalen Infrastruktur.

Neben diesen großen Vorhaben sind es oft die kleineren Projekte, die den Alltag der Menschen unmittelbar verbessern.

Die neue Schulbuslinie, für die sich mehr als 300 Bürgerinnen und Bürger eingesetzt haben, erleichtert Kindern den Schulweg. 

Die Gründung des Musikvereins Lanzenkirchen im November 2023 ist ein weiteres Beispiel für gelebte Gemeinschaft. Aus einem Erwachsenenbläserklassen-Projekt entstand ein eigenständiger Verein, der heute das kulturelle Leben in Lanzenkirchen bereichert.

„Natürlich freue ich mich, wenn Projekte gelingen und etwas weitergeht. Aber hinter jeder Entwicklung stehen viele Menschen, die Ideen einbringen, mitarbeiten und Verantwortung übernehmen. Als Bürgermeister darf ich vieles davon begleiten und mitgestalten. Die eigentliche Leistung ist aber immer eine gemeinsame“, betont Karnthaler.

 

Heimat lebt von den Menschen

Was Lanzenkirchen ausmacht, lässt sich nicht allein an Bauprojekten, Investitionen oder Zahlen festmachen.

Es sind die vielen Vereine, die Freiwilligen Feuerwehren, die Dorfgemeinschaften, die Betriebe und vor allem die Menschen, die sich tagtäglich für ihre Heimat einsetzen. Sie sorgen dafür, dass Traditionen gepflegt werden, Veranstaltungen stattfinden, Nachbarschaft gelebt wird und das gesellschaftliche Leben funktioniert.

Ein besonderes Anliegen sind Bürgermeister Karnthaler auch die persönlichen Begegnungen mit der Bevölkerung. Ob bei Veranstaltungen, im Alltag oder in den wöchentlichen Bürgermeistersprechstunden: Zuhören, Anliegen ernst nehmen und gemeinsam Lösungen finden gehören für Karnthaler zu den wichtigsten Aufgaben eines Bürgermeisters.

„Wenn ich an die vergangenen 6.000 Tage denke, dann bleiben mir vor allem die vielen persönlichen Begegnungen in Erinnerung. Menschen, die mir ihr Vertrauen geschenkt, ihre Sorgen anvertraut oder einfach ein gutes Gespräch mit mir geführt haben. Natürlich konnten wir nicht jeden Wunsch erfüllen und nicht immer alle zufriedenstellen. Aber ich habe immer versucht, für die Menschen da zu sein und nach bestem Wissen und Gewissen zu handeln.“

Sein besonderer Dank gilt dabei auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Marktgemeinde, seinen Wegbegleitern im Gemeinderat und allen, die sich ehrenamtlich engagieren. „Eine Gemeinde funktioniert nicht durch einen Bürgermeister allein. Sie funktioniert, weil viele Menschen jeden Tag ihren Beitrag leisten. Dafür möchte ich mich von Herzen bedanken.“

 

Sechs Menschen, sechs persönliche Blickwinkel auf Lanzenkirchen

Anlässlich der 6.000 Tage kommen auch sechs Menschen aus Lanzenkirchen zu Wort. Sie erzählen aus ihrer persönlichen Sicht, was ihre Heimatgemeinde ausmacht, welche Entwicklungen ihnen besonders in Erinnerung geblieben sind und was das Leben in Lanzenkirchen für sie bedeutet.

Die Statements spiegeln unterschiedliche Generationen und Lebensbereiche wider. Von jungen Familien über Jugendliche und Vereinsmitglieder bis hin zu älteren Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürgern wird sichtbar, wie vielfältig die Heimatgemeinde ist.

 

Monika Altmann, Obfrau des Musikverein Lanzenkirchen - über Ehrenamt in Lanzenkirchen:

„Eine Gemeinde lebt davon, dass Menschen füreinander da sind. Ob bei einem Fest, im Verein oder wenn jemand Hilfe braucht – es sind oft die kleinen Dinge, die viel bewirken. Wenn jeder ein bissl etwas beiträgt, wird daraus etwas Großes. Genau das macht Lanzenkirchen für mich aus.“

 Michaela Loibenböck, Landwirtin & Obfrau des SV Lanzenkirchen - über ein Lebenswertes Lanzenkirchen
„Für mich ist Lanzenkirchen ein Ort, an dem man sich zuhause fühlen kann. Man hat die Natur vor der Haustür, kennt viele Gesichter und ist schnell mittendrin, wenn etwas los ist. Lebensqualität bedeutet für mich nicht, dass alles perfekt sein muss. Es bedeutet, dass man gerne hier lebt und sich vorstellen kann, auch in Zukunft hier zu bleiben.“

 Andreas Zanat, Geschäftsführer von FlyingCarService - über Wirtschaft in Lanzenkirchen

„Eine lebendige Gemeinde braucht auch eine starke Wirtschaft. Unsere Betriebe schaffen Arbeitsplätze, bieten Lehrstellen und halten die Wertschöpfung in der Region. Wenn Gemeinde, Unternehmer und Bevölkerung an einem Strang ziehen, können wir viel erreichen. Wichtig ist, dass sich Lanzenkirchen weiterentwickelt, ohne seinen Charakter zu verlieren.“

 Andreas Wiesinger, Student und Mitinitiator der Energiegemeinschaft - über gemeinsame Projekte

„Für mich zeigt die Energiegemeinschaft, was möglich ist, wenn man gemeinsam an einer Sache arbeitet. Wir können vor Ort etwas bewegen, Ressourcen sinnvoll nutzen und voneinander profitieren. Ich finde es schön, wenn eine Gemeinde nicht nur an heute denkt, sondern auch daran, wie wir unseren Kindern eine gute Zukunft ermöglichen.“

 Christina Sischka (ehem. Fingerlos) - über Landwirtschaft

„Die Landwirtschaft gehört seit Generationen zu Lanzenkirchen. Wir arbeiten mit der Natur und wissen, dass man nicht alles von heute auf morgen verändern kann. Umso wichtiger ist es, dass Tradition erhalten bleibt und gleichzeitig Platz für Neues ist. Ich wünsche mir, dass auch unsere Kinder und Enkel noch erleben können, wie schön das Leben am Land ist.“

 Leopoldine Grundtner, Pensionistin - über Leben in Lanzenkirchen

„Was Lanzenkirchen besonders macht, ist, dass man sich kennt und miteinander redet. Man trifft sich bei Veranstaltungen, plaudert miteinander und hilft sich, wenn es notwendig ist. Das klingt vielleicht selbstverständlich, ist es aber nicht überall. Ich hoffe, dass wir uns genau diese Gemeinschaft auch in Zukunft bewahren.“

 

Mit Dankbarkeit zurückblicken und mit Zuversicht nach vorne schauen

Für Bürgermeister Karnthaler ist der 21. Oktober kein Anlass, sich selbst zu feiern, sondern vielmehr ein Moment des Innehaltens und der Dankbarkeit. „Ich weiß, dass es ein großes Privileg ist, so lange Bürgermeister seiner Heimatgemeinde sein zu dürfen. Dieses Vertrauen ist keine Selbstverständlichkeit und verpflichtet mich jeden Tag aufs Neue.“

Auch nach 6.000 Tagen gibt es noch viel zu tun. Die Weiterentwicklung der Gemeinde, eine verantwortungsvolle Finanzpolitik, die Unterstützung von Familien, Vereinen und Betrieben sowie der Erhalt der hohen Lebensqualität bleiben wichtige Aufgaben.

„Bei uns in Lanzenkirchen ist die Welt noch in Ordnung. Das sage ich aus voller Überzeugung. Nicht, weil bei uns alles perfekt wäre oder es keine Probleme gäbe. Sondern weil wir eine Gemeinschaft haben, in der man aufeinander schaut, zusammenhält und gemeinsam versucht, Dinge besser zu machen. Und ich werde weiterhin meinen Beitrag dazu leisten, dass das auch in Zukunft so bleibt.“

 

6.000 Tage im Amt sind ein besonderer Meilenstein. Entscheidend ist für Bürgermeister Bernhard Karnthaler aber nicht die Zahl der Tage, sondern das Vertrauen der Menschen und das, was in dieser Zeit gemeinsam für Lanzenkirchen erreicht werden konnte.