Liebe Leserinnen, liebe Leser! Nach 1 1/2 Monaten in „Amt und Würden“ gestatten Sie mir einen kleinen Rückblick. Als Neueinsteiger habe ich stets versucht, mich von "Erblasten" der Vergangenheit nicht beeinflussen zu lassen, in der Sache zählt das hier und jetzt. Die Gemeindepolitik hat freilich auch dunklere Seiten (das erschüttert mich noch fallweise - vielleicht werde ich deshalb auch von manchen als „politisches Leichtgewicht“ bezeichnet), doch konnte ich mir in dreierlei Hinsicht bislang treu bleiben: ich habe immer die Wahrheit gesagt oder geschrieben, ich bin noch immer ein überzeugter, wenn auch nicht blauäugiger Optimist, und wenn ich etwas nicht weiß, dann frage ich. Was mich aber doch stört, sind die ständigen Reibungsverluste in der Gemeindearbeit durch kleine, aber ständige Querelen. Das ist nicht nur lästig, sondern behindert in Summe die Leistung ganz enorm. Wenn wir – die Parteien – künftig gemeinsam Antworten auf Herausforderungen suchen, so sollte dies nur auf Grundlage sachorierntierter und - so es eben geht - emotionsfreier Diskurse geschehen. Grundlagen hierfür sind das geltende Recht, Wahrhaftigkeit – niemand hat es nötig, die Bevölkerung falsch oder missverständlich zu informieren – und Anstand. Mein erster Schritt hierzu ist bereits getan: ich habe Karl Brandlhofer angerufen und einen informellen Termin vereinbart, bei dem wir unsere Positionen diskutieren werden. Kein Protokoll, nur ehrliche Worte und Handschlagqualität. Mein Ziel ist es, ein Miteinander der Parteien zu erreichen, ohne ständige Querschüsse, ohne Hickhack. Das ist doch etwas, woran es sich zu glauben lohnt, meint Ihr geschäftsführender Parteiobmann Thomas Heinold, Mag.
Gemeinsam geht's leichter
Vermeidbare Reibungsverluste nützen der Sache nicht
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