Tiefe Betroffenheit

Die Katastrophe in Japan geht uns allen nahe

In meinem Büro steht ein kleiner Fernseher, damit ich in Notfällen die aktuellen Nachrichten mitverfolgen kann. In all den Jahren habe ich das Gerät nie eingeschaltet. Seit zwei Tagen hat sich das geändert. Das Grauen der Katastrophe in Japan begleitet mich, es raubt mir den Atem und macht es mir schwer, mich auf meine Arbeit zu konzentrieren. Unfassbar, unvorstellbar, was da passiert, die „Probleme“ hier in Lanzenkirchen wirken dagegen geradezu klein und unbedeutend. Gleichzeitig bin ich dankbar, in einer weitgehend sicheren Region zu leben. Für uns alle ist es eine emotionale Herausforderung, mit dem Entsetzen einerseits und den Anforderungen des täglichen Lebens andererseits fertig zu werden. Die tiefe Anteilnahme für die vielen Opfer darf aber auch nicht zur Lähmung führen, die LanzenkirchnerInnen haben Anspruch auf eine funktionierende Verwaltung. Und so machen wir weiter – auch wenn es altmodisch klingt - in Demut und Dankbarkeit. Wer helfen will: beten Sie für die Opfer, für die Lebenden wie die vielen Toten. Spenden können sie u. a. richten an (Alle: PSK, BLZ 60.000, Kennwort: Japan Erdbeben): Caritas Spendenkonto 7.700.004 Diakonie Katastrophenhilfe 23.13.300 Hilfswerk Austria International 90.001.002 Rotes Kreuz 2.345.000 CARE Österreich 1.236.000 ASBÖ 1.834.000