Lanzenkirchen setzt auf kulturelle Strahlkraft und zukunftsweisende Projekte: Bei einem hochkarätig besetzten Arbeitsgespräch mit Dr. Petra Bohuslav, Landesrätin a.D. und kaufmännische Geschäftsführerin der Wiener Staatsoper, präsentierte die Gemeinde ihre ambitionierten Pläne für die kommenden Jahre. Der Austausch stand ganz im Zeichen von Regionalentwicklung, dem „Bourbonenprojekt“ und der Positionierung der Gemeinde als moderner Vordenker.
Das Bourbonenprojekt: Ein „Einschlag“ mit Ansage
Bürgermeister Bernhard Karnthaler nutzte die Gelegenheit, um die strategische Ausrichtung der Gemeinde zu untermauern. Besonders das „Bourbonenprojekt“, ein historisch verwurzeltes Vorhaben mit touristischem und kulturellem Potenzial, stand im Fokus. „Wir trommeln so lange, bis wir gehört werden. Das Bourbonenprojekt wird einschlagen“, gibt sich der Bürgermeister kämpferisch und überzeugt.
Für ihn ist die aktuelle Lage kein Grund zur Zurückhaltung, sondern ein Ansporn: „Das Wichtigste ist die Zuversicht. Ich bin mir sicher, dass wieder bessere Zeiten kommen. Es ist schon immer bergauf und bergab gegangen – man darf sich von solchen Zeiten nicht einschüchtern lassen.“
Modernität durch Weitblick: Der Genussmarkt von morgen
Petra Bohuslav, die als Expertin für Standortmarketing und Kulturmanagement gilt, zeigte sich sichtlich beeindruckt von der Lanzenkirchner Dynamik. „Dieses Projekt fasziniert mich, es wird einzigartig“, so Bohuslav im Rahmen des Gesprächs. Besonders der Ansatz, die Gemeinde nicht als Insel, sondern als vernetzten Partner zu sehen, stieß auf Begeisterung.
Lanzenkirchen denkt bereits einen Schritt weiter und plant die Vernetzung über die Gemeindegrenzen hinaus. Bürgermeister Karnthaler hakte hier ein: „Wir denken schon an den Genussmarkt von morgen. Diesen wollen wir mit anderen Regionen gemeinsam austragen und verbinden.“
Eine beneidenswerte Strategie
Der Besuch verdeutlicht, dass Lanzenkirchen unter der aktuellen Führung einen Kurs fährt, der Modernität mit Tradition verknüpft. Petra Bohuslav brachte es abschließend auf den Punkt: Dieses Denken mit Weitblick und der Mut, groß zu planen, sei „beneidenswert“.




