Wien, 11. Februar 2016; Zufrieden ist der niederösterreichische ÖVP-Bundesrat Martin Preineder über einen Beschluss in der heutigen Sitzung des Bundesrates: durch eine Änderung im Pflanzenschutzgesetz wird künftig verhindert, dass gebietsfremde Arten die heimischen Ökosysteme, Lebensräume und endemischen Arten gefährden. „Dies ist die nationale Umsetzung einer sinnvollen EU-Richlinie betreffend Importverbot solcher gebietsfremden Pflanzenarten“, so Preineder heute, Donnerstag. „Es geht darum, dass fremde Pflanzenarten nicht bei uns eingeschleppt werden und sich hier enorm verbreiten“, erläuterte Preineder und nannte als Beispiele das Springkraut, den Knöterich oder den großen Bärenklau. „Bundesweit können wir die Einfuhr verhindern. Auf Landesebene geht es vor allem darum, solche fremden Arten, die oft heimische Pflanzen bedrängen, in Schach zu halten und zu bekämpfen. Dies geht nicht nur mit Gesetzen, sondern auch mit einer Bewusstseinsbildung in der heimischen Bevölkerung.“
Änderung im Pflanzenschutzgesetz
Preineder: Umsetzung einer EU-Richtlinie verhindert das Einschleppen gebietsfremder Pflanzenarten
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