Bürgermeister Bernhard Karnthaler traf im Gemeindeamt Lanzenkirchen zu einem Arbeitsgespräch mit dem Wiener Neustädter Stadtrat Franz Piribauer zusammen. Im Mittelpunkt standen Fragen der Zusammenarbeit im Bereich der Blaulichtorganisationen sowie Entwicklungen in Kultur, Naherholung und Tourismus. Der Austausch knüpft an das jüngste Gespräch mit Stadtrat Philipp Gruber an, bei dem ebenfalls regionale Abstimmung und gemeinsame Projekte Thema waren. Am Termin nahmen außerdem Vizebürgermeisterin Sabina Doria, Gemeindevorstand David Diabl und Gemeinderat Christian Ponweiser teil.
Kooperation der Feuerwehren und Blaulichtorganisationen
Ein Schwerpunkt des Arbeitsgesprächs war die Abstimmung im Feuerwehrwesen zwischen Wiener Neustadt und den umliegenden Gemeinden. Die Gesprächspartner betonten die Bedeutung verlässlicher Zusammenarbeit im Ehrenamt, die bereits heute erfolgreich über das Bezirkskommando sowie spezialisierte Einheiten, wie die Waldbrandgruppe, gelebt wird. Da Wiener Neustadt zur Unterstützung bei Einsätzen in Lanzenkirchen angefordert wird, was auch umgekehrt erfolgt, soll dieser Austausch weiter vertieft werden.
Bürgermeister Karnthaler erklärt: „Die Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren der Stadt und den Umlandgemeinden ist gut eingespielt. Eine effiziente Organisation gelingt nur, wenn Strukturen abgestimmt sind und gegenseitige Unterstützung selbstverständlich bleibt.“
Kultur, Naherholung und Tourismus
Ein weiterer Themenblock betraf die kulturellen Aktivitäten sowie bestehende und zukünftige Angebote im Bereich Naherholung und Tourismus. Lanzenkirchen entwickelt sich mit der Etablierung zum Bourbonenzentrum und dem Genussmarkt kontinuierlich weiter. Um diese Potenziale noch besser zu nutzen, schlug Stadtrat Piribauer vor, künftig gemeinsame touristische Pakete zwischen Wiener Neustadt und Lanzenkirchen zu schnüren, die operativ durch die Tourismusbüros ausgearbeitet werden sollen. Auch die Einbettung in die „Wiener Alpen“ wurde als vernünftiger Weg bekräftigt.
Stadtrat Piribauer merkte dazu an: „Es ist gut, dass sich Lanzenkirchen bewusst ist, welche besondere Geschichte es hat. Die Projekte leisten einen wesentlichen Beitrag zur regionalen Angebotsvielfalt. Die Verbindung von kulturellen Angeboten und Naherholungsmöglichkeiten ist für die gesamte Umgebung von Bedeutung.“
Regionale Zusammenarbeit als kontinuierlicher Prozess
Für Bürgermeister Karnthaler steht die laufende Abstimmung zwischen Stadt und Land im Vordergrund: „Viele Themen lassen sich nur gemeinsam bearbeiten. Ob Blaulichtorganisationen, kulturelle Projekte oder Naherholungsangebote. Der regelmäßige Austausch ist notwendig, um Entwicklungen sinnvoll zu koordinieren.“
Der Dialog zwischen Lanzenkirchen und Wiener Neustadt soll daher fortgeführt werden, um regionale Projekte weiterhin abgestimmt zu planen und operativ durch die Fachabteilungen umzusetzen.




