Im Frühjahr 2015 wurde das Projekt "Bienenweide-Lanzenkirchen" vorgestellt. Die Landwirte aus Lanzenkirchen stellen dabei für mehrere Jahre große Flächen für die Bienenweide zur Verfügung. Mittlerweile wurde ein spezielles Saatgut für über 50 Hektar angebaut. "Damit leisten unsere Bauern einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Honigbiene, da die Biene zu einer Zeit, in der sie in manchen Gegenden kaum Nektar und Pollen mehr findet, sich nun an den Bienenweide bedienen kann", freut sich Bürgermeister Bernhard Karnthaler und Bauernbund-Obmann Christoph Rodler. Für die Aufzucht der Bienen, die das Volk über den Winter bringen, steht nun hochwertiger Pollen in hoher Diversität zur Verfügung. Dadurch können sich widerstandsfähige, abwehrstarke Bienen entwickeln. Gesunde Bienen im Herbst sind die Voraussetzung für das Bienenvolk um die kalten Wintermonate zu überstehen und bei den ersten Sonnenstrahlen den Frühling zu begrüßen. Die Blühflächen sind nicht nur in Lanzenkirchen an der Trift, hinter dem Golfplatz oder in Bad Erlach-Ziegelofen anzufinden, sondern auch in Weikersdorf und Wiesmath. Keine Blühfläche gleicht der anderen, da Anbauzeitpunkt und Bodenbeschaffenheiten sehr unterschiedlich sind. Damit leisten die Lanzenkirchner Landwirte und auch zahlreiche Menschen, die Blühmischungen in ihrem Garten anbauen, einen wesentlichen Beitrag zum Schutz der Honigbiene und bieten zahlreichen Wildbienenarten, Hummeln und Schmetterlingen einen neuen Lebensraum.
Projekt "Bienenweide" in Lanzenkirchen
Karnthaler/Rodler: Bauern leisten wichtigen Beitrag zum Schutz der Bienen
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