Eine Delegation bestehend aus Bundesminister Berlakovich, BR Martin Preineder, die beiden Kammerobmänner Johann Mauser (Neunkirchen) und Josef Fuchs (Wiener Neustadt) sowie Landeskammerrätin Anna Brandstetter machte eine Lokalaugenschein von den Dürreschäden. In Weikersdorf sowie in St. Egyden wurden einige Felder begutachtet. Die Schäden durch die langanhaltende Trockenheit sind enorm und haben hier vor allem die Feldkulturen Mais, Hirse, Sonnenblumen stark geschädigt. Auch die Tierhalter können heuer weniger Futter ernten.
Wer rasch hilft, hilft doppelt. Deshalb hat das Landwirtschaftsministerium ein Paket geschnürt. Das Paket beinhaltet vier Eckpfeiler: Ankaufaktion für Futtermittel, gedeckt aus den Mitteln des Katastrophenfonds. Zweitens das Aussetzen von Raten bei Agrarinvestitionen. Drittens werden Blühflächen und Wiesen mit Nutzungseinschränkung für die Futtermitttelproduktion freigegeben, viertens werden zusätzliche Betriebsmittelkredite für den Ankauf von Düngemittel, Saatgut oder Pflanzenschutzmittel gewährt.
BR Martin Preineder lobte das von Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich initiierte Sofort-Hilfepaket und warnt andere gleichzeitig vor populistischen Schnellschüssen: "Nur wer die Lebensrealitäten und harten Alltag der heimischen Landwirtschaft kennt, kann richtig helfen. Es geht vor allem darum, maßgeschneiderte Maßnahmen zu ergreifen, mit denen den betroffenen Bäuerinnen und Bauern tatsächlich geholfen ist."
Trockenheit
Bundesminister Berlakovich machte Lokalaugenschein in Neunkirchen und Wiener Neustadt
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