Wie lassen sich Umweltschutz, soziale Verantwortung und eine starke Wirtschaft auf Kommunalebene erfolgreich verbinden? Um diese Fragen drehte sich das Treffen am Lanzenkirchner Gemeindeamt. Bürgermeister Bernhard Karnthaler empfing gemeinsam mit den Gemeinderäten Karin Fuchs-Binishofer und Christian Ponweiser den Generalsekretär des Ökosozialen Forums, DI Hans Mayrhofer, zu einem Austausch.
Das Ökosoziale Forum bietet eine Plattform, die sich genau diesen Synergien verschrieben hat: der Ökosozialen Marktwirtschaft. Das Ziel ist eine Wirtschaftspolitik, die die Umwelt schützt und soziale Gerechtigkeit sichert, aber gleichzeitig Unternehmern den nötigen Freiraum gibt, um erfolgreich zu wirtschaften. Also Ökologie und Ökonomie mit Hausverstand verbindet.
Ein Experte für den ländlichen Raum
Mit Generalsekretär Hans Mayrhofer hatte Bürgermeister Karnthaler einen erfahrenen Praktiker zu Gast. Der studierte Agrarökonom (Absolvent der Universität für Bodenkultur Wien) gilt als Experte für die Entwicklung ländlicher Regionen. In seiner beruflichen Laufbahn hat er die österreichische Regional- und Agrarpolitik entscheidend mitgeprägt und bringt dieses Know-how nun direkt in den Dialog mit den Gemeinden ein.
Bürgermeister Bernhard Karnthaler zieht eine positive Bilanz aus dem Gespräch: „Nachhaltigkeit und Umweltschutz dürfen nicht mit Verboten erzwungen werden, sondern müssen Hand in Hand mit einer starken Wirtschaft und gesunden Betrieben gehen. Für uns in Lanzenkirchen ist wichtig, dass wir regionale Projekte mit Vernunft und Weitblick umsetzen. Der Austausch mit Hans Mayrhofer hat mir gezeigt, dass wir hier auf dem richtigen Weg sind, um unsere Gemeinde zukunftsfit und wirtschaftlich stark zu halten.“
Generalsekretär Hans Mayrhofer betonte beim Treffen die Rolle der Kommunen: „Die Gemeinden sind der Motor der ökosozialen Transformation. In Lanzenkirchen sieht man eindrucksvoll, wie regionale Wertschöpfung und Lebensqualität vor Ort aktiv gestaltet werden.“




