Zu einem intensiven Arbeitsgespräch traf Bürgermeister Bernhard Karnthaler mit Klubdirektor der Volkspartei Niederösterreich und Stadtrat für Finanzen und Bildung Philipp Gruber zusammen. Im Mittelpunkt standen zentrale Zukunftsthemen für Stadt und Umland sowie die interkommunale Zusammenarbeit.
„Wir müssen Projekte sichtbar miteinander denken,“ brachte es Bürgermeister Karnthaler auf den Punkt. Ziel sei es, Potenziale zwischen Wiener Neustadt und Lanzenkirchen besser zu bündeln und bestehende Strukturen gemeinsam weiterzuentwickeln.
Bildung gemeinsam stärken
Ein Schwerpunkt des Gesprächs war der Bildungsstandort Wiener Neustadt mit seinem breiten Angebot an Schulen und Ausbildungseinrichtungen. Gerade für junge Menschen aus Lanzenkirchen sei der Zugang zu diesen Einrichtungen ein klarer Standortvorteil.
Ein besonderer Impuls kam im Bereich „Lehre mit Matura“. Bürgermeister Karnthaler regte an, die nötige Infrastruktur auch regional verfügbar zu machen: Lernende sollen nicht „durch die halbe Welt gondeln müssen“, sondern die Möglichkeit haben, Ausbildung und Weiterbildung in der Region, im besten Fall sogar in der Heimatgemeinde, zu absolvieren. So wie es schon in Lanzenkirchen passiert. Die Gemeinde stellt ihre Räumlichkeiten für Schulungszwecke zur Verfügung.
Philipp Gruber unterstrich die Bedeutung der dualen Ausbildung: „Ich bin ein großer Fan von jedem, der heute eine Lehre macht. Kinder müssen an sich glauben können. Wir müssen die Lehre fördern – das ist unsere Aufgabe. Die lokale Aufwertung der Lehre in Kombination mit der Matura ist gefragt.“
„Stadt & Land nicht nur reden – sondern leben“
Neben strukturellen Themen wurde auch das gesellschaftliche Miteinander angesprochen. Gemeindeübergreifende Freundschaften in Vereinen, etwa rund um Fasching und Narrengemeinschaft, zeigen bereits heute, wie gut Zusammenarbeit funktioniert.
„Wir sollten Stadt und Land nicht nur thematisieren, sondern leben,“ so Karnthaler. Der regelmäßige Austausch zwischen den Gemeinden soll daher fortgesetzt und künftig noch enger abgestimmt werden, auch im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit.




